
Die nördlichste Gemeinde Deutschlands bietet Ihnen eine ganze Menge Urlaub:
Lange und einsame Sandstrände, unbeschwertes Baden in der Brandung der Nordsee, schier endlose Watten, eine einmalige Dünenlandschaft mit Wanderdünen und Heideflächen, jede Menge Aktivitäten an der frischen Luft.
Für Surfer und Segler sind die Wasserflächen um List herum ein Paradies.
List hat auch so seine Eigenarten: auf den Straßen außerhalb des Ortes haben Schafe Vorfahrt. Schafzucht ist seit Jahrhunderten die einzige Form der Landwirtschaft, die im Dünengebiet des Listlandes betrieben werden kann. Um den damaligen Bewohnern der beiden Lister Höfe das Überleben zu sichern, hat der dänische König bei einem seiner Besuche den Bauern das gesamte Listland geschenkt. So sind denn die Nachkommen dieser Lister Bauern auch heute noch die Eigentümer des gesamten Listlandes.
Das heutige List entstand erst durch die Militärs zwischen 1910 und 1945; bis dahin gab es nur die beiden Höfe und wenige Häuser. Übriggeblieben von der militärischen Präsenz sind nur noch die Kaserne der ehemaligen Marine-Versorgungsschule der Bundeswehr, die Reihenhäuser der damaligen Wehrmachtsangehörigen, der Hafen und die Betonfäche am Königshafen, die heute als Parkplatz genutzt wird. Nicht zu vergessen sind die Straßen - vor 1910 gab es keine.
Im heutigen List ist alles auf Urlaub eingestellt: die Kurverwaltung sorgt für die Kleinen und Großen, die die schönste Zeit des Jahres aktiv verbringen wollen, mit entsprechenden Freizeitangeboten. Die meisten Urlauber verbringen den Tag am Strand im Strandkorb. Vom Lister Hafen aus fahren täglich Butterdampfer zu den Seehundsbänken vor dem Lister Tief, die Fähre List - Rømø lädt zu einer Kurzseereise nach Dänemark ein. Am Hafen pulsiert abends das Leben, bei Austern aus dem Lister Watt, Hummern und Champagner aus der "Nördlichsten Fischbude Deutschlands" oder den anderen Lokalitäten. Gastronomie ist in List ganz groß geschrieben: einige der bekanntesten Sylter Feinschmecker-Lokale findet man in List.